Unsere Mannschaft

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Geschichte:

Aufgrund eines zu erwartenden Nachwuchsmangels begann die Feuerwehr Steinheim im Jahre 1987 darüber nachzudenken eine Jugendfeuerwehr zu gründen. Am 1. Januar 1988 wurde dann durch Oberbrandmeister Hans Schäfer und Löschmeister Ottmar Werner mit dem Aufbau dieser Jugendabteilung begonnen. Nach Durchführung von Werbemaßnahmen in der Bevölkerung meldeten sich 12 Jugendliche im Alter zwischen 12 und 15 Jahren, die sich für die Jugendfeuerwehr interessiert zeigten. Schon bald wurde nach der Beschaffung von Uniformen ein reger Übungsbetrieb durchgeführt. Die Palette der Aktivitäten reichte vom Erlernen eines Löschangriffs über sportliche Betätigung bis hin zu Ausflügen und Zeltlagern. So erweiterte sich die Mitgliederzahl im Laufe der Jahre stetig, woraufhin auch weitere Kameraden der aktiven Wehr zur Betreuung der Jugendlichen akquiriert werden konnten.

Die Jugendfeuerwehr heute:

Im Jahr 2017 besteht das «Unternehmen Jugendfeuerwehr» aus einem Mädchen und 12 Jungen im Alter zwischen 10 und 17 Jahren unter der Leitung von Jugendwart Tobias Klabunde mit seinen Stellvertretern Daniel Schäffer, Wolfgang Mayer, Mathias Scheunemann, Nathalie Weller, Maron Mai und Stefanie Schäffer – Lang.

Ziel der Jugendfeuerwehrarbeit ist es, die Jugendlichen behutsam auf das Ehrenamt bzw. auf den Übungs- und Einsatzdienst in der aktiven Wehr vorzubereiten, um so die Einsatzbereitschaft der Freiwilligen Feuerwehr Steinheim auch zukünftig erhalten zu können und den Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung zu bieten.

Kinderfeuerwehr:

Im Jahr 2016 begannen Überlegungen, auch den Kindern unter 10 Jahren ein Freizeitangebot innerhalb der Feuerwehr anzubieten, da es für die Jugendfeuerwehr immer schwieriger wird Jugendliche zu gewinnen und zu begeistern, da die meisten Kinder und Jugendlichen heutzutage schon viel früher Ihre Freizeitgestaltung festlegen und ausleben.

Auf Beschluss des Hauptausschusses der Feuerwehr Steinheim wurde Mitte 2016 der Grundstein für eine „Kinderfeuerwehr“ gelegt. Hierzu wurde die Satzung der Feuerwehr Steinheim geändert und eine Jugendordnung erstellt. Nachdem sich ein Betreuerteam aus 10 aktiven Kameraden für die Kindergruppe gefunden hatte wurden etliche Vorbereitungen und Besprechungen durchgeführt, um mit der Kindergruppe Mitte 2017 starten zu können. 

Die Feuerwehr Steinheim freut sich über jedes interessierte Kind ab dem Grundschulalter bis zu 10 Jahren. Anschließend wechselt das Kind dann von der Kinderfeuerwehr in die Jugendfeuerwehr.

Wann und wo?

Die Übungen für die Jugendgruppe finden jeden zweiten Mittwoch um 19:00 Uhr im Feuerwehrhaus in Steinheim statt. Die genauen Termine stehen in unserem Dienstplan. Die Veranstaltungen der Kindergruppe findet einmal im Monat an einem Samstag von bis statt. Die genauen Termine stehen in unserem Veranstaltungskalender der Kindergruppe.

 

Interessierte Eltern können sich gerne per E-Mail bei uns melden: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 
 

 

Das Organigramm der Feuerwehr Steinheim

Die Feuerwehr Steinheim an der Murr besteht aus drei Einsatzabteilungen der jeweiligen Stadtteile. Des Weiteren existiert eine Jugendfeuerwehr (die der Jugendfeuerwehr untergeordnete Kinderfeuerwehr befindet sich aktuell im Aufbau) sowie ein Spielmanns- und Fanfarenzug. Für musikbegeisterte Jugendliche bietet der Jugendspielmannszug alle Einstiegsmöglichkeiten. Um altersbedingt ausgeschiedenen Kameraden die Möglichkeit zu geben, den Kontakt zur aktiven Wehr aufrecht zu erhalten, wurde ein Altersabteilung eingerichtet.

Alle Abteilungen inkl. ihren jeweiligen Abteilungsleitern sind dem Gesamtkommandant und seinem Stellvertreter unterstellt. Der amtierende Bürgermeister der Stadt Steinheim stellt die oberste Hierarchiestufe dar.

Unsere Abteilungen

Die Fahrzeuge der Abteilung Steinheim

Die Fahrzeuge der Abteilung Kleinbottwar

Die Fahrzeuge der Abteilung Höpfigheim

Die Geschichte der Feuerwehr Steinheim

Der Weg zur modernen Wehr - von den Anfängen bis heute

Die Zeiten der Brandbekämpfung mit Eimerketten und tragbarer Feuerspritze wandeln sich, und sie sind vorbei, als die Technisierung der Feuerspritze und der Feuerwehr begann.

Am 6. Februar 1873 wird eine (Pflicht-) Feuerwehr gegründet. Die beiden Kollegien (Gemeinderat und Bürgerausschuss) beraten und beschließen die Einsetzung einer Kommission zu Aufstellung der Feuerwehr-Statuen.

Die Pflichtfeuerwehr (190 Mann in 5 Zügen) ist hier vollständig organisiert. Die Abteilungen bestehen aus: Steiger und Retter, Spritzenmannschaft, Büttenträger und Wasserschöpfer, Flüchtungsmannschaft, Sicherheits- und Ordnungsmannschaft

Kommandant, Adjutant, 3 Hornisten und Retter, Abteilungsführer wie auch die Rotten- und Spritzenmeister tragen Messinghelme und Gurten. Steiger und Retter sind mit Seil, Axt, Pickel, Beil, Pfeife, Laterne und 8 Schlauchhaltern versehen.

Die Bedienungsmannschaft zur zweistrahligen Fahrspritze besteht aus 40 Mann und die zur Fahrspritze ohne Windkessel aus 12 Mann, je nebst Führer. Zur Bedienung der Handspritze sind 2 Mann beordert. Die Abteilung der Buttenmannschaft oder Wasserschöpfer hat 48 Mann, die Flüchtlings- wie die Sicherheitsmannschaft je 20 Mann.

 

Chronologie:

1891

Anschaffung eines Rettungskorbes von 700 l Inhalt.

1892

Vom 1. Zug der Feuerwehr werden 8 Freiwillige zum führen der Flöße bei Hochwasser aufgestellt.

1898

Am 4. September begeht Steinheim sein Feuerwehrfest zum Gedenken an die Gründung seiner Wehr im Jahre 1873.

1921

Am 31. Juli tritt an die Stelle der Pflichtfeuerwehr hier die Freiwillige Feuerwehr (Mannschaftsstärke: 124 Mann in 4 Zügen) unter dem bisherigen Kommandanten Gottlob Zwink, Zimmermann, und anstelle der Feuerlöschordnung vom 07.11.1887 wird eine neue entworfen, beraten und dem OA Marbach zur Genehmigung vorgelegt. Die Wehr erhält im gleichen Jahr eine mechanische Feuerwehrleiter, Steighöhe 12 m.

1923

Das 50jährige Jubiläum “feierte“ man mit einer großen Übung. Das Fest entfiel, da zu jener Zeit die Inflation (der Währungsnotstand) sich überschlug. Sie endete am 15.11.1923 mit der “Schaffung“ der Rentenmark. Das Inflationsrezept lautete: 1 Billion Inflationsmark, Papiermark, gleich 1 Rentenmark.

1930

Ein Spielmannszug wird aufgestellt (13 Mann). Führung: Rudolf Braun.

1931

Ein Löschzugwagen von der Firma Lieb, Blaubeuren, wird gekauft. Zum Kellerauspumpen wird keine Feuerspritze mehr zur Verfügung gestellt, sondern für die Einwohnerschaft eine Diaphragma-Pumpe (207,75 Mark) beschafft, weiter noch ein Schlauchtrockenapparat.

1935

Übergabe der ersten Motorspritze an die Wehr, eine Tragkraftspritze TS 8 von der Firma Ziegler in Giengen (Brenz).
Durch den Umbau des Rathauses wird das Feuerwehrmagazin dort auf die Hälfte verkleinert, so dass man als Übergangslösung die Bayha’sche Scheuer mietet.

1939-1945

Der 2. Weltkrieg brachte unzählige Fliegeralarme, und zu jedem musste eine Gruppe ausrücken. Durch den gehäuften Dienst und den Einzug von Wehrmännern zur Wehrmacht musste man auch eine Frauenabteilung aufstellen. Im Januar 1944 waren es 26 Frauen und Mädchen.

1940

Im März wird eine kombinierte Luftschutz- und Feueralarmanlage auf der Kelter installiert, das Großalarm-Sirenengerät von der Firma Telefonbau und Normalzeit in Stuttgart.

1946

Die Freiwillige Feuerwehr wird reorganisiert: Kommandant Eugen Haller, Stellvertreter Otto Klotz, Schriftführer und Kassierer Wilhelm Obenland, Geräteverwalter Friedrich Keppler.

1948

Wiederum fällt das 75jährige Jubiläum der Wehr in die schlimme Nachkriegszeit (wie schon das 50jährige), so dass man es auch mit einer großen Übung (und einem Jubiläumsabend in der Spielplatzhalle) begeht.

1949

Die Gemeinde kauft für den Lehrhof eine Motorspritze TS 8 Fabrikat Magirus für 2100 Mark. Es begann aber auch der Neubau eines Feuerwehrgerätemagazins, verbunden mit Gemeindewaschküche und Badeanstalt (jetzt auch Bäder und Massageinstitut) auf der Allmend vor dem Schaftor nach den Plänen von Architekt Knecht, Ludwigsburg.

1950

Einweihung dieses Magazins und Feuerwehrfest vom 15. bis 17. Juli.

1953

Der Lehrhof braucht und erhält 100 m Feuerwehrschläuche, eine Feuerlöscher für Öl- und Benzinbrände (Kohlenstoffdioxidlöscher) und einen ebensolchen für Elektrobrände.

1956

Am 16. September kann die Wehr ihr 1. Löschfahrzeug vom Typ TS 8 übernehmen. Es ist ein Daimler-Benz-Fahrzeug mit Vorbaupumpe. Pumpe und Aufbau stammen von der Firma Metz, Karlsruhe.

1962

Der ehemalig Spielmannzugführer Rudolf Braun erhält für 40jährige aktive Dienstzeit das goldene Feuerwehr-Ehrenabzeichen.

1964

Die Löschgruppe Lehrhof weiht mit einem Gartenfest ihren zum Teil in Eigenarbeit erstellten Unterrichtraum ein.

1966

2. bis 4. Juli Feuerwehrfest, verbunden mit Fahnenweihe (Fahne von der Firma Burger in Munderkingen), Kreisfeuerwehrtag, Kinderfest, 1. Treffen der Spielmannszüge des Kreises Ludwigsburg und der Inbetriebnahme der neuen Feuermelde- und Alarmanlage mit 9 Feuermeldern und 31 Weckern.
Im Jahr 1966 ist die Wehr ausgerüstet mit einem TLF 16, einem LF 8, zwei TS 8, zwei Schmutzwasserpumpen, einem Schaumgerät zur Bekämpfung von Öl- und Autobränden, sowie drei Atemschutzgeräte.

1969

Kommandant Erich Trautwein erhält das goldene Feuerwehr-Ehrenabzeichen.

1970

Das Gerätemagazin wird durch den Anbau eines schönen geräumigen Unterrichtsraumes, einer Küche und eines Duschraumes erweitert.

1972

Nach der Eingliederung Kleinbottwars am 01.01.1972 wird seine Freiwillige Feuerwehr eine selbstständige Abteilung in der Feuerwehr Steinheim. Abteilungskommandant ist Heinz Haag, Kleinbottwar.
Kleinbottwar hat nun in seinem schmucken Rathaus ein neues Gerätemagazin.

1973

Nach Eingliederung von Höpfigheim wird die Freiwillige Feuerwehr Höpfigheim als selbstständige Abteilung III in die Gesamtwehr aufgenommen. Abteilungskommandant ist Richard Sigrist.

1975

Die Abteilung II Kleinbottwar erhält eine neue Tragkraftspritze TS 8.

1976

Am 6. Juni erhält Steinheim ein neues Löschfahrzeug LF 16 / 8.
Am 16. Dezember erhält die Abteilung II Kleinbottwar ein neues Löschfahrzeug LF 8 TS, das alte Tragkraftspritzenfahrzeug TSF kommt nach Steinheim.

1978

Die Alarmierung der Feuerwehr wird auf den Notruf 112 umgestellt, es werden in alle Feuerwehrfahrzeuge und ins Gerätehaus Steinheim Funkgeräte eingebaut, für die Sirenen im Stadtgebiet werden Sirenensteuergeräte installiert. Die Weckerlinie wird teilweise stillgelegt, deshalb erhalten 20 Feuerwehrleute neue Funkmeldeempfänger.

1980

25 neue Funkmeldeempfänger werden angeschafft, die Weckerlinie wird ganz abgebaut.

1981

Das Tragkraftspritzenfahrzeug TSF wird an einen Feuerwehrkameraden als Sammelobjekt verkauft, da es nicht mehr durch den TÜV kommt.
Für das Feuerwehrfahrzeug LF 8 TS, welches nach 26jähriger Dienstzeit vom TÜV abgesprochen wurde, wurde als Ersatz vom Bund ein LF 16 TS übernommen und gekauft.
Das alte Löschfahrzeug LF 8 TS wird an einen Steinheimer Geschäftsmann verkauft, der damit einer Südtiroler Gemeinde, zu der er jahrelang enge Bindungen pflegt, ein Geschenk machen will, denn technisch ist das Fahrzeug noch in Ordnung.

1982

Nach einigen technischen Problemen mit der Funkalarmierung wird im Gerätehaus Steinheim eine Funkumsetzungsanlage installiert, die Abteilung Steinheim erhält sechs Handsprechfunkgeräte.
Sechs Feuerwehrmänner überführen das alte LF 8 TS nach Südtirol.

1983

110 Jahre Freiwillige Feuerwehr Steinheim mit Steinheimer Tag. 4. bis 6. Juni Leistungsprüfungen in Steinheim.

1984

Kauf eines MTW (heute ELW) von der Fa. Bachert.

1985

Um- und Erweiterungsbau Lehrhof.
Abriss des Feuerwehrhauses Steinheim.

1986

Zum ersten mal Leistungsabzeichen von 2 Gruppen in Gold. Kommandant Helmut Trautwein wird Kreisfeuerwehr-Verbandsvorsitzender.

1987

8. Mai Einweihung des neuen Feuerwehrhauses in Steinheim.

1988

Gründung der Jugendfeuerwehr Steinheim.

1990

6. Oktober 60jähriges Jubiläum des Spielmannszuges.
Neue Einsatzkleidung Baden-Württemberg.

1991

Kauf eines LF 16 / 12 von der Firma Ziegler, Ersatz für LF 16 TS.

1993

120jähriges Jubiläum Freiwillige Feuerwehr Steinheim

1995

Chlorgasunfall Blankensteinschule, 6 Feuerwehrmänner kommen ins Krankenhaus.

1996

Zum ersten Mal leisten 2 Frauen Feuerwehrdienst in Steinheim.
Umstellung auf digitale Alarmierung in der Abteilung Steinheim.

1997

Ausrichten der Leistungsprüfung vom Kreisfeuerwehrverband Ludwigsburg.

2000

Im Sommer 2000 erhielt die Abteilung Höpfigheim für ihr aus Altersgründen ausgemustertes LF 8, ersatzweise ein fabrikneues Tragkraftspritzenfahrzeug TSF-W.

2001

Am 22. September erhält die Abteilung I Steinheim 2 neue Fahrzeuge, eine neue Drehleiter DLK 18 / 12 und den von der Firma Alcatel SEL ausgemusterten gebrauchten Gerätewagen GW-T.

2002

In den Abteilungen Kleinbottwar und Höpfigheim wird die Alarmierung auf digitale Alarmierung umgestellt. Nun werden alle Abteilungen über digitale Funkmeldeempfänger alarmiert.

2005

Im März feiert der Spielmanns- und Fanfarenzug sein 75jähriges Jubiläum. In der Blankensteinhalle findet ein Konzert zusammen mit dem Akkordeonorchester Steinheim statt.
Anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Stadt Steinheim findet in Steinheim an der Murr ein Steinheimer Tag statt, an dem die sieben Steinheims aus ganz Deutschland teilnehmen.

2007

Das über 30 Jahre alte LF 16/8 wird durch ein modernes HLF 20/16 ersetzt. Dieses Fahrzeug wurde erstmalig in einer interkommunalen Zusammenarbeit beschafft

2008

Der in die Jahre gekommene GW-T wird durch ein Gebrauchtfahrzeug der Firma Porsche ersetzt. Der neue GW-T wird in Eigenleistung ausgebaut und Anfang März in Dienst gestellt.
Ebenso wurde für den ELW ein Ersatzfahrzeug beschafft. Seit Anfang April rückt der neue ELW als Leitfahrzeug in Steinheim aus.